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Kundenservice Air Berlin geht an CCC

Nachdem die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ein Gemeinschaftsunternehmen mit der CCC-Gruppe (Competence Call Center) aus Österreich gegründet hat, werden nun 250 Beschäftigte aus dem Bereich des Buchungs- und Kundenservice arbeitsrechtlich in das Callcenter der Betreiberfirma aus Wien ausgelagert. Der Arbeitsort der Mitarbeiter dieser telefonischen Servicepunkte bleibt jedoch Berlin.
Die Vertreter der Arbeitnehmer sehen allerdings sinkende Löhne auf die Mitarbeiter zukommen, denn die Auslagerung soll helfen Kosten zu sparen.

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Die Zeitung „Die Welt“ berichtet, das Air Berlin 20% der Anteile des Joint Venture mit der CCC, der auf ein Jahr befristet ist, halten soll. Dem Bericht nach würde die Auslagerung im Dezember starten.
Zwar bestätigte Air Berlin fortschreitende Gespräche mit CCC, jedoch wurden von Seiten der Airline bislang keinerlei Angaben zu finanziellen Details gemacht.

In der Regel werden in Verträgen „marktübliche Konditionen“ nach entsprechenden Fristen zur Ausgliederung in externe Callcenter geboten.

Die CCC, welche mittlerweile Standorte in Berlin, Bukarest, Essen, Leipzig, Paris, Zürich, Bratislava, Dresden und Istanbul unterhält, wurde in Wien gegründet. Von dort aus wird unter anderem auch der Kundenservice der Fluglinie Ryanair abgewickelt. Für Firmen aus Österreich wird von Bratislava aus gearbeitet.

Da der Kunden- sowie der Telefondienst der aus Österreich stammenden Airline flyniki bislang schon über Air Berlin abgewickelt wurde, betrifft die Auslagerung des Air Berlin-Kundenservice auch diese Fluggesellschaft.

In einem Statement der Air Berlin heißt es, dass alle Arbeitsverhältnisse im Rahmen der Gründung des Joint-Venture übertragen werden. Außerdem teilte Air Berlin den Medien mit, dass sowohl der Sitz als auch der Arbeitsort der Angestellten wie bislang Berlin sein wird und die „gesellschaftliche Verbindung zu Air Berlin“ bestehen bleiben wird. Des weiteren sollen die Mitarbeiter laut dieser Mitteilung mindestens ein Jahr lang ihre Bezüge wie gewohnt erhalten. Über Genaueres zur Zusammenarbeit verhandeln die Partner aktuell noch.

Verhandlungen der Air Berlin mit anderen Call-Center-Anbietern, wie beispielsweise der deutschen Avarto, welche dem Bertelsmann-Konzern angehört, scheiterten bereits. Unter anderem werden von Avarto bereits die Kundenbeschwerden der Lufthansa bearbeitet.

Die Tochterfirma der Lufthansa AUA (Austrian Airlines) hat ihre Kundendienstleistungen per Telefon in ein eigenes Callcenter ausgegliedert, statt auf einen externen Anbieter auszuweichen. In Innsbruck, genauer gesagt im Gebäude der Tyrolean-Zentrale, hat die AUA-Tochter Austrian Airlines Telesales & Services, kurz ATS, ihren Sitz. Die damaligen Callcenter von Tyrolean und AUA wurden vor drei Jahren zusammengelegt. Rund 70 Mitarbeiter werden dort nach Angaben der AUA beschäftigt.

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